Götz Kubitschek ist rechtskonservativ, sagt er.
Rechtsextrem, sagen andere.
Er ist Autor, Verleger und Vordenker
der Neuen Rechten.
Und vor allem eins: Deutscher.
Gregor Centner kennt ihn von früher.
Gleiche Schule, gleiches Dorf, ja, dieselbe Straße.
2020: Kontaktaufnahme, die Idee: ein Film.
Bedenken gibt es auf beiden Seiten,
zögerndes Einverständnis.
Es folgen fünf Jahre entschleunigter Dialog.
Gedankenaustausch über Heimat, Nation
und die gemeinsame Vergangenheit.
Diktierbänder werden ausgetauscht,
analog und per Post.
Die persönliche Begegnung – eine logische Konsequenz.
Besuch der gemeinsamen Schule, des Heimatdorfes.
Rückkehr nach 30 Jahren.
Annäherung an eine persona non grata.
Und die offene Frage:
Darf man diesen Film machen?